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Paris belohnt sowohl den, der nichts bucht, als auch den, der alles bucht — nur auf unterschiedliche Weise. Die Schlange am Louvre, am Eiffelturm und an den Katakomben ist der Preis dafür, sich erst am Tag selbst zu entscheiden; fast überall sonst kommt man noch spontan hinein.
Die Stadt ist klein genug, um sie zu Fuß zu durchqueren, und dicht genug, dass in einen Nachmittag selten mehr als zwei Dinge passen. Die meisten Führungen dauern zwei bis drei Stunden, Museumszeitfenster liegen im Halbstundentakt, und die letzten Seine-Rundfahrten legen im Sommer gegen 22 Uhr ab.
Seine-Rundfahrten, die meisten Stadtführungen, Koch- und Patisseriekurse sowie kulinarische Viertelrundgänge haben in der Regel noch Plätze am selben Tag. Zuerst ausgebucht sind die Monumente mit festem Zeitfenster: Eiffelturm, Louvre, Katakomben, Sainte-Chapelle.
Eine Führung oder eine Bootsfahrt liegt bei zwanzig bis vierzig Euro, ein Museum mit bevorzugtem Einlass bei dreißig bis sechzig, ein Kochkurs oder eine private Tour deutlich darüber. Angezeigt wird der Preis des Anbieters — eine Buchungsgebühr kommt nicht hinzu.
Mai, Juni und September bieten das Licht ohne die Menschenmengen des August und ohne dessen Schließungen — viele Restaurants und kleine Anbieter machen im August selbst Urlaub. Der Winter ist ruhig, günstig, und die Museen sind dann am angenehmsten.