11 Erlebnisse
Barcelona sind zwei Städte übereinander: die Gassen des Gotischen Viertels, in denen nichts weiter als zehn Minuten entfernt ist, und das Raster des Eixample, in dem alles zwanzig Minuten weiter liegt, als die Karte vermuten lässt. Wer den Tag danach plant, kommt gut durch.
Die Gaudí-Bauten sind der begrenzende Faktor. Sagrada Família, Park Güell und Casa Batlló laufen alle über feste Zeitfenster und verkaufen die guten früh; der Rest der Stadt — Markttouren, Tapas-Rundgänge, Bootsausflüge ab Port Vell — ist weit nachsichtiger.
In der Hochsaison zwei bis drei Wochen, und früher, wenn der Turmzugang wichtig ist — diese Zeitfenster sind begrenzt und gehen zuerst. Für die Monumentalzone des Park Güell gilt dasselbe. In der Nebensaison reichen meist ein paar Tage.
Die Altstadt ja, das Eixample täuscht. Seine Blocks sind lang und seine Diagonalen noch länger, sodass vier Straßen auf der Karte oft fünfundzwanzig Minuten sind. Die Metro ist schnell, günstig und die ehrliche Antwort für alles oberhalb der Plaça Catalunya.
Markt- und Tapas-Touren durch La Boqueria und Santa Caterina, Segel- und Katamaranfahrten ab Port Vell, Tagesausflüge nach Montserrat sowie das Picasso-Museum und das MACBA. Einiges davon bleibt länger in Erinnerung als die Warteschlangen.